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Phoenix Mecano Geschäftsjahr 2010: Rekordergebnisse bei Umsatz, Betriebs- und Periodenergebnis. Neben der zyklischen Erholung konnte die Gruppe von den konsequent umgesetzten Kostensenkungsmassnahmen profitieren.1. Quartal 2011: Erneut Rekordergebnis.

27. April 2011


Medienmitteilung zum Geschäftsjahr 2010 und zum 1. Quartal 2011


Phoenix Mecano Geschäftsjahr 2010: Rekordergebnisse bei Umsatz, Betriebs- und Periodenergebnis. Neben der zyklischen Erholung konnte die Gruppe von den konsequent umgesetzten Kostensenkungsmassnahmen profitieren.

1. Quartal 2011: Erneut Rekordergebnis.



Stein am Rhein/Kloten, 27. April 2011. Der konsolidierte Bruttoumsatz 2010 der Phoenix Mecano-Gruppe erhöhte sich um 26,4% auf das Rekordniveau von € 501,6 Mio. (im Vorjahr € 396,9 Mio.). Währungsbereinigt betrug der Umsatzanstieg 24,1%, bereinigt um Veränderungen im Konsolidierungskreis 24,5%. Der konsolidierte Auftragseingang erreichte € 522,5 Mio. nach € 407,5 Mio. im Vorjahr, ein Plus von 28,2%. Damit hat Phoenix Mecano die Wirtschafts- und Finanzkrise des Jahres 2009 erfolgreich überwunden und knüpft nahtlos an den dynamischen Wachstumskurs der Vorkrisenjahre an.

 

Umsatz nach Sparten

 

Alle drei Sparten trugen zum Umsatzwachstum der Gruppe bei. Die Sparte Gehäusetechnik steigerte ihre Umsätze um 21,7%. Ein dynamisches Umsatzwachstum von 64,6% erzielte die Sparte ELCOM/EMS. Sie profitierte in besonderem Masse von der boomenden Photovoltaikindustrie sowie einer erhöhten Nachfrage nach elektrotechnischen Komponenten generell. Der Umsatz der Sparte Mechanische Komponenten erhöhte sich um 9,5%.

 

Betriebsergebnis

 

Das Betriebsergebnis stieg 2010 um 288,3% von € 13,5 Mio. auf € 52,6 Mio. Die Betriebsergebnismarge lag bei 10,5% nach 3,4% im Vorjahr und somit über den Werten der beiden Boomjahre 2007 (10,0%) und 2008 (10,3%). Alle drei Sparten lieferten einen höheren Ergebnisbeitrag ab und konnten ihre Betriebsgewinnmarge und Kapitalrendite steigern.

 

 

Periodenergebnis

 

Das Periodenergebnis erhöhte sich 2010 um 278,3% von € 11,6 Mio. auf € 43,9 Mio. und erreichte ein Allzeit-Rekordniveau.

 

Eigenfinanzierungsgrad und Nettoverschuldung

 

Aufgrund der Bilanzverlängerung um 26,7% ist die Eigenkapitalquote trotz des hohen Periodenergebnisses 2010 leicht auf 61,9% gesunken (i.V. 64,2%). Nachdem die Gruppe im Vorjahr erstmals in der Unternehmensgeschichte eine Netto-Cash-Position in Höhe von € 3,8 Mio. ausweisen konnte, stieg die Nettoverschuldung 2010 akquisitionsbedingt auf € 24,9 Mio. an. Per 1. Mai 2010 erwarb Phoenix Mecano die Lohse GmbH (D) und mit Wirkung zum 22. November 2010 beteiligte sich Phoenix Mecano zu 90 % an der neugegründeten Joint-Venture Gesellschaft Okin Refined Electric Technology Co. Ltd. (China).

 

1. Quartal 2011

 

Gegenüber dem Vorjahresquartal erhöhte sich der Auftragseingang um 7,3% auf € 143,9 Mio., der Umsatz um 13,6% auf € 136,9 Mio. und das Betriebsergebnis (EBIT) um 30,2% auf € 18.2 Mio., was einer Betriebsergebnismarge von 13,3% entspricht. Damit war das erste Quartal 2011, gemessen an Auftragseingang, Umsatz und Betriebsergebnis, das erfolgreichste in der Geschichte der Phoenix Mecano.

 

In der Sparte Gehäusetechnik lag der Umsatz bei € 45,4 Mio. (+ 30,5%). Das Betriebsergebnis belief sich auf € 10,2 Mio. (+ 52,3%). Die Betriebsergebnismarge betrug 22,5%. In der Sparte ELCOM/EMS ging der Umsatz gegenüber Vorjahr um 4,4% auf € 33,2 Mio. zurück. Dies ist auf die Konsolidierungsphase unserer Kunden aus dem Bereich der Photovoltaik zurückzuführen. Eine Belebung der Nachfrage zeichnet sich ab. Das Betriebsergebnis belief sich auf € 3 Mio. (- 32,4%). Die Betriebsgewinnmarge betrug unter den erwähnten Umständen zufriedenstellende 9,1%. Der Umsatz der Sparte Mechanische Komponenten stieg um 15,7% auf € 58,3 Mio., das Betriebsergebnis um 84,3% auf € 6,1 Mio. Besonders hervorzuheben ist die Erhöhung der Betriebsergebnismarge von 6,5% auf 10,4%.

 

Ausblick

 

Das Marktumfeld für Hersteller technischer Komponenten hat sich in Europa, Asien und zuletzt auch in USA deutlich verbessert. Die Konjunkturindikatoren zeigen an, dass sich nach der Erholungsphase des Jahres 2010 eine Wachstumsphase anschliessen könnte, für die unser Unternehmen gut positioniert ist. Unsicherheiten entstehen durch die massiv gestiegenen Notierungen für Industriemetalle, die insbesondere in den Bereichen Elektronik und Elektrotechnik zu erhöhten Materialkosten führen werden. Eine Überwälzung auf die Endmärkte wird aufgrund des globalen Wettbewerbs in diesen Branchen erfahrungsgemäss nur teilweise gelingen. Die aktuellen Unruhen in den nordafrikanischen Ländern führen zudem zu Teuerungsdruck bei erdölbasierten Kunststoffen und bei den Energiekosten. Weiterhin erzeugt die Verschuldungssituation vieler Industrienationen Unsicherheit hinsichtlich des weiteren Ausbaus der Infrastruktur für erneuerbare Energien, insbesondere im Bereich Photovoltaik. Hier sind teilweise erhebliche Subventionskürzungen für 2011 geplant, deren Auswirkungen heute nur schwer abschätzbar sind. Auswirkungen der Naturkatastrophen in Japan und ihrer Folgeschäden sind für Phoenix Mecano heute nicht erkennbar, können aber im Hinblick auf die zentrale Rolle Japans als Hersteller elektronischer Bauteile nicht ausgeschlossen werden. Diese Faktoren gilt es zu berücksichtigen, ändern aber nichts an unserer grundsätzlich positiven Erwartungshaltung für 2011. Die mit der weltweiten konjunkturellen Erholung einhergehende gestiegene Investitionsbereitschaft sollte aus heutiger Sicht Phoenix Mecano eine erneute Verbesserung von Umsatz und Betriebsgewinn im laufenden Jahr ermöglichen.

 

Dividende

 

Die solide Bilanz, der ausgezeichnete Cashflow, die geringe Fremdverschuldung und unsere auf Kontinuität ausgerichtete Dividendenpolitik legt eine Erhöhung der Dividende nahe. Der Verwaltungsrat wird daher der Generalversammlung eine Dividende in Höhe von CHF 13,00 pro Inhaberaktie vorschlagen. Dies entspricht einer Erhöhung um 30%.

 

Der Link zum Geschäftsbericht:

 

http://www.phoenix-mecano.com/geschaeftsberichte.html